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Steuerarten:

Steuern lassen sich nach den folgenden Kriterien einteilen:

· Ertragshoheit
   o Bundessteuern, z.B. Mineralölsteuer,
      Versicherungsteuer
   o Ländersteuern, z.B. Erbschaftsteuer,
      Kraftfahrzeugsteuer o Gemeindesteuer,
      z.B. Gewerbesteuer, Grundsteuer
   o Gemeinschaftsteuern
         § von Bund und Ländern, z.B.
            Körperschaftsteuer
         § von Bund, Ländern und Gemeinden,
           z.B. Einkommensteuer, Mehrwertsteuer
   o EU-Steuern: Zölle
· Möglichkeit der Überwälzung
   o Direkte Steuern
   o Indirekte Steuern

 

 

· Steuergegenstand
   o Besitzsteuern
   o Verkehrsteuern
   o Verbrauchsteuern
· Subjektsteuern (Personensteuern)
· Objektsteuern (Sachsteuern)
· Veranlagungsteuern, z.B. Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Mehrwertsteuer, Gewerbesteuer
· Substanzsteuern, z.B. Gewerbekapitalsteuer, Grundsteuer, Erbschaftsteuer
· Fälligkeitsteuern, z.B. Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer, Versicherungsteuer
· Kostensteuern (unabhängig vom Ertrag), z.B. Kraftfahrzeugsteuer
· Gewinnsteuern (werden in der Steuerbilanz ermittelt)

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Steuerarten aus der freien Enzyklopädie Wirtschafts-Wiki und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

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MWV: Biosprit-Pläne der Bundesregierung werden zu Preissteigerungen an der Zapfsäule führen

Berlin - Die Experten von Finanzminster Peer Steinbrück rechneten mit einem Anstieg der Kraftstoffpreise, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den Entwurf des Biokraftstoffquotengesetzes.

 

  Nach der Kalkulation des Mineralölwirtschaftsverbandes(MWV) werde der Preis für den Liter Benzin oder Diesel um etwa drei Cent steigen, wenn das Gesetz Anfang 2007 in Kraft tritt. Mit weiteren drei Cent Kostensteigerung müssten die Autofahrer durch die höhere Mehrwertsteuer rechnen.

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Steinbrück erwartet durch die Biosprit-Regelung in den ersten zwölf Monaten ein Plus von 1,1 Mrd. Euro in seiner Kasse. 2008 sollen es etwa 950 Mio., 2009 rund 1,2 Mrd. Euro sein. Nach den Plänen soll jeder Liter Diesel künftig rund fünf Prozent und jeder Liter Benzin   etwa drei Prozent Biosprit enthalten. Auf den Energiegehalt des Treibstoffes bezogen entspricht das 4,4 und 2 Prozent. Der Ethanol-Anteil am Liter Benzin soll 2010 auf etwa 4,5 Prozent steigen, das sind 3 Prozent auf den Energiegehalt.

Unternehmen, die die Quote nicht erfüllen können, sollen sich den vorgeschriebenen Anteil bei anderen Firmen zu kaufen können. Um eine Einhaltung der Beimengungspflicht sicher zu stellen, sieht der Gesetzesentwurf scharfe Sanktionen vor. Eine Sprecherin des Mineralölverbandes rechnet fest mit einem Preisanstieg an der Zapfsäule durch das Gesetz. Die Industrie werde die Steuer auf Grund des   hohen Kostendrucks im Markt vollständig an die Verbraucher weiterreichen müssen. Die unflexible Regelung der großen Koalition führe zu erheblichen logistischen Anstrengungen und zu technischen Problemen. Zusammen mit der bereits verabschiedeten Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Punkte werde der Spritpreis an den deutschen Tankstellen zum 1. Januar wohl bis zu 6,5 Cent pro Liter höher liegen als zuvor.

ElsterOnline: Steuerkontoabfrage via Internet

Steuerbürgerinnen und -bürger können jetzt über das ElsterOnline-Portal die Einsichtnahme in ihr Steuerkonto beantragen. Neuerungen gibt es auch bei der Bevollmächtigung eines Vertreters zur Steuerkontoabfrage. Ab 1. Oktober 2006 wird die Elster-Steuerkontoabfrage in Bayern im ElsterOnline-Portal als Dienst angeboten. Damit können Steuerbürger und Steuerberater, die im Besitz einer vom ElsterOnline-Portal zugelassenen Signaturkarte sind, Einsicht in ihr Steuerkonto bzw. in die Steuerkonten ihrer Mandanten nehmen.

Die Freischaltung der Steuerkontoabfrage erfolgt in drei Schritten. Voraussetzung ist zunächst die Registrierung im ElsterOnline-Portal. Dabei ist die Registrierungsart ElsterPlus (Signaturkarte) zu wählen. Die jeweils aktuell im ElsterOnline-Portal zugelassenen Signaturkarten findet man im ElsterOnline-Portal unter der Rubrik Sicherheit.

 

Anschließend kann nach dem Login im privaten Bereich des ElsterOnline-Portals unter Dienste die Einsichtnahme in das Steuerkonto beantragt werden. Aufgrund dieses Antrags wird an den Inhaber des Steuerkontos (Steuerpflichtiger) ein Anschreiben versandt. Das beiliegende Zustimmungsschreiben ist unterschrieben an die Zentralstelle ElsterOnline beim Bayerischen Landesamt für Steuern zu senden.

Dort wird dann die Einsichtnahme in das Steuerkonto frei geschaltet und der Antragsteller wird entsprechend benachrichtigt. Eine detaillierte schematische Darstellung der einzelnen Schritte finden Sie in der Übersicht: Nach erfolgreicher Einrichtung der Steuerkontoabfrage ist unter der Rubrik "Dienste im privaten Bereich" des ElsterOnline-Portals die Einsichtnahme in das Steuerkonto möglich.


Sparerfreibetrag: Senkung mindert Alterssicherheit nicht

Die zum 1. Januar 2007 beschlossene annähernde Halbierung des Sparerfreibetrages mindert nach Auffassung der Bundesregierung die finanzielle Sicherheit im Alter nicht. Dies betont sie in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. Eine Verringerung des für die laufende Lebensführung zur Verfügung stehenden Einkommens sei nicht zwingend. Wichtigste Einkommensquelle im Alter sei die gesetzliche Rentenversicherung. Darüber hinaus hätten bis Mitte 2004 etwa 15,7 Millionen Beschäftigte einen Anspruch auf Betriebsrente erworben. Ergänzend dazu gebe es verschiedene Sparformen und Vorsorgemöglichkeiten wie etwa die von der Bundesregierung geförderte "Riester-Rente".

  Bis Ende Juni dieses Jahres hätten etwa 6,4 Millionen Personen einen privaten "Riester"-Vertrag abgeschlossen. Von den insgesamt im Alter bezogenen Einkünften belaufe sich der Anteil aus den Alterssicherungssystemen auf 82 bis 90 Prozent. Entsprechend lägen die zusätzlichen Einkommen der über 65-Jährigen aus Zinsen, Mieten, eigenen Erwerbseinkünften oder Renten aus privaten Renten- und Lebensversicherungen zwischen zehn und 18 Prozent. Wie die Regierung weiter mitteilt, machen die Immobilien etwa 75 Prozent des Gesamtvermögens der Deutschen aus. Nur rund vier Prozent ihres Bruttovermögens hätten die Privathaushalte in Aktien oder Aktienfonds angelegt.
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