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Zehn Tipps zum Kraftstoffsparen

Das Ende der Spritpreiserhöhung ist nicht in Sicht. Doch wer folgende zehn Tipps beachtet, kann Sprit und damit Geld sparen. Zusätzlich wird auch die Umwelt weniger belastet.

Motor aus:
Dadurch, dass nur ein laufender Motor Sprit verbraucht, den Motor bei jedem Stopp ausschalten. Z.B. An der Ampel, im Stau und beim Stehen. Selbst für kurze Zeit ist diese Methode sehr effektiv. Dem Anlasser schadet das nicht. Aber die Zündung wieder einschalten, damit die Beleuchtungsanlage, Blinker und Scheibenwischer weiter arbeiten.

Nicht kuppeln beim Rollen:
Wer den Wagen bergab rollen lässt, sollte nicht die Kupplung betätigen, da moderne Motoren im Schiebebetrieb die Kraftstoffzufuhr unterbrechen.

Vorausschauend fahren:
Wenig Bremsen um weniger Energie zu vernichten. Deshalb früher das Gaspedal loslassen und die Bremswirkung des Motors nutzen.

Richtig Gas geben:
Das Gaspedal richtig durchdrücken, so arbeitet der Motor im höchsten Wirkungsgrad.

Früh schalten:
Beim Beschleunigen schon im mittleren Drehzahlbereich den nächsten Gang einlegen. Im Zieltempo im höchsten Gang mit niedriger Drehzahl fahren.

Reifendruck erhöhen:
Leicht erhöhter Reifendruck mindert den Reifen-Verschleiß und senkt den Rollwiderstand. eine Erhöhung gegenüber der Herstellerangabe um 0,3 bar ist Empfehlenswert.

Ballast ausladen:
Zu Viel Ballast erhöht den Spritverbrauch. Nicht benötigte Dachgepäckträger und überflüssiges Gepäck ausladen.

Klimaanlage ausschalten:
Man sollte die Klimaanlage nur bei Bedarf anstellen und gering einstellen.

Kurzstrecken vermeiden:
In der Warmlaufphase verbraucht der Motor am meisten, deshalb sind Kurzstrecken eher zu vermeiden.

Regelmäßig warten:
Verdreckte Zündkerzen und verstopfte Filter treiben den Verbrauch in die Höhe.

Autohaus Misch - Übach-Palenberg 

Meister Lang - Düren 

Geschwindigkeitsüberwachung

Geschwindigkeitsüberwachung ist eine Kontrollmaßnahme der Polizei und der Ordnungsämter im öffentlichen Straßenverkehr zur Überwachung der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. In Deutschland ist die Zuständigkeit für die Geschwindigkeitsüberwachung in den Bundesländern teilweise unterschiedlich geregelt.
In den meisten Bundesländern sind zwei Behörden mit der Verkehrsüberwachung beauftragt: Polizei und regionale Ordnungsbehörden. Während die Ordnungsämter der Kommunen innerhalb der geschlossenen Ortschaften zuständig sind, überwachen die Polizei und teilweise auch die Kreisverwaltungen den außerörtlichen Bereich auf den Kreis-, Landes- und Bundesstraßen sowie den Autobahnen.

Reifen Nolden - Alsdorf 

KFZ - Wey Win - Herzogenrath 

Messtechnik

Bei der Geschwindigkeitsüberwachung werden verschiedene Messtechniken eingesetzt.

Radar ist eine der am weitesten verbreiteten Messtechnik. Mithilfe des Doppler-Effekt wird die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Fahrzeugs festgestellt, bei Überschreitung der Messschwelle wird ein Fotoapparat ausgelöst. Radargeräte können sowohl auf einem Stativ als auch aus dem Laderaum eines Kombis heraus verwendet werden. Die verwendeten Frequenzbänder in Deutschland sind das Ka-Band und das K-Band. Das Ku-Band wird nur noch sehr selten verwendet.

Die Messung mittels Lichtschranke ist eine weitere beliebte Technik. Hier werden - normal zum Straßenverlauf - an den Straßenrändern ein Sender und ein Empfänger einander gegenüber aufgestellt, so dass jeder Autofahrer diese Linie passieren muss. Zwischen den Gegenstellen werden zwei oder mehr Lichtstrahlen gesendet. Fährt ein Fahrzeug durch die Lichtstrahlen, werden diese nacheinander unterbrochen und die Zeitpunkte der Unterbrechungen ermittelt. Ist die Differenzzeit geringer, als bei der maximal erlaubten Geschwindigkeit nach den Regeln der Physik möglich, wird eine Fotokamera ausgelöst.

Eine Nachfolgetechnik zur Lichtschranke stellt die Messung mittels Fotozellen dar. Das Prinzip ist zu dem der Lichtschranke identisch, zwei oder mehr Fotozellen registrieren Farbänderungen eines vorbeifahrenden Fahrzeugs und ermitteln daraus die Geschwindigkeit. Der Vorteil gegenüber der Lichtschranke besteht darin, dass kein Lichtsender mehr benötigt wird.

Die Messung mit Piezosensoren ist eine weitere Überwachungstechnik. In der Regel sind drei Sensoren in den Fahrbahnbelag eingebracht. Sie basiert ebenfalls auf der Berechnung der Geschwindigkeit aus dem Zeitunterschied zwischen mehreren Messungen. Dazu sind im Boden piezoelektrische Sensoren angebracht, die Zeitpunkte der Spannungsänderungen bei der Überfahrt eines Wagens registrieren.

Relativ neu ist die Überwachung mit einer Laserpistole. Hier sind meist Systeme gemeint, nach dem LIDAR-Prinzip aufgebaut sind. Es werden möglichst kurz hintereinander zwei oder mehr Lichtimpulse ausgesendet, welche vom Fahrzeug zurückreflektiert werden. Dabei wird jeweils die Impulslaufzeit gemessen, aus der dann aufgrund der konstanten Impulsgeschwindigkeit die Fahrzeugentfernung zu diesem Zeitpunkt errechnet werden kann. Aus diesen Zeit- und Streckenmessungen werden dann die jeweiligen Differenzen gebildet, aus denen sich schließlich die Fahrgeschwindigkeit ermitteln lässt.

Auf Autobahnen oder anderen großen Straßen werden verstärkt Zivilfahrzeuge mit "ProViDa"-Ausrüstung eingesetzt. Diese ermöglicht es, Verkehrsvergehen individuell auf Video festzuhalten. Nachteil sind u.a. die hohen Kosten, da nicht nur das "ProViDa"-System installiert werden muss, sondern auch ausreichend motorisiertes Pkw benötigt werden. Die Vorteile liegen in der hohen Beweiskraft der Methode und der Unauffällgkeit der Überwachungsmassnahme im normalen Verkehr (kleine Kameras).

Karosserie Feide 

Kfz-Technik Bouge - Stolberg

Identifizierungstechnik

In Deutschland ist für einen Geschwindigkeitsverstoß ausschließlich der Fahrzeugführer verantwortlich. Eine Verantwortung des Fahrzeughalters gibt es nur in Ausnahmefällen, daher ist bei Geschwindigkeitsverstößen nicht nur die Identifizierung des Fahrzeuges (über das Kfz-Kennzeichen), sondern auch Fahrzeugführers notwendig. Dafür werden Aufzeichnungen von Foto- oder bei bestimmten Messverfahren auch Videokameras eingesetzt, die das Fahrzeug von vorn und/oder von hinten aufnehmen. Eine Bewertung des Fahrerfotos erfolgt im Rahmen des

Verfahrens durch die Bußgeldbehörden und den Richter, in strittigen Fällen ordnet das Gericht ein anthropometrisches Gutachten an.

Bei Analoggeräten werden die Bilder wegen der besseren Detailschärfe bis heute größtenteils auf Schwarzweißfilm aufgenommen. Zunehmend wird jedoch die Digitalfotografie verwendet. Der Vorteil sind geringere Kosten, die fehlende Notwendigkeit eines Filmwechsels und damit verbunden längere Einsatzzeiten der Geräte sowie die Möglichkeit der elektronischen Bildübermittlung und -verarbeitung.

Kfz-Meisterbetrieb Heck - Langerwehe

Micha's Autopflege-Center - Erftstadt

Unterscheidung Lkw/Pkw

Teilweise können die genannten Identifizierungssysteme vollautomatisch zwischen Lkw und Pkw unterscheiden, bei älteren Geräten muss das Messgerät aber durch Knopfdruck kurz auf das kommende Fahrzeug umgestellt werden, etwa bei simplen
Lichtschranken mit zwei Gegenstücken. Als eines mehrerer Unterscheidungskriterien kann beispielsweise das Bildmaterial dienen, welches mittels eines Erkennungs-Algorithmus ausgewertet wird.

Autohaus Muellejans - Nideggen

Automobile Sentis - Übach-Palenberg

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Geschwindigkeitsüberwachung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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